
John Deacon, der Bassist von Queen, schrieb Welthits und verschwand dann spurlos. Nach dem Tod von Freddie Mercury zog er sich Schritt für Schritt zurück, bis er ganz aus der Öffentlichkeit verschwand – ein Rätsel, das bis heute nachhallt.
Geburtsdatum: 19. August 1951 ·
Ehemaliger Bassist von Queen: 1971–1997 ·
Bekannte selbstgeschriebene Songs: Another One Bites the Dust, I Want to Break Free, You’re My Best Friend ·
Kinder: 6 ·
Letzter öffentlicher Auftritt: 1997 (Freddie Mercury Tribute Concert)
Kurzüberblick
- John Deacon wurde am 19. August 1951 in Oadby, Leicestershire, geboren. (Offizielle Bandseite QueenOnline)
- Er war von 1971 bis 1997 Bassist von Queen. (QueenOnline)
- Er schrieb Hits wie „Another One Bites the Dust“ und „I Want to Break Free“. (Wikipedia (deutsch))
- Seit dem 18. Januar 1975 ist er mit Veronica Tetzlaff verheiratet. (Wikipedia (englisch))
- Die genauen Gründe für seinen vollständigen Rückzug sind nicht offiziell bestätigt.
- Ob er noch persönlichen Kontakt zu Brian May und Roger Taylor hat, lässt sich nicht verifizieren.
- Sein aktueller Gesundheitszustand ist nicht öffentlich bekannt – Gerüchte über eine Erkrankung sind unbelegt.
- 1971: Eintritt in Queen.
- 24. November 1991: Tod Freddie Mercurys.
- 20. Januar 1997: Letzter Auftritt mit Queen beim Freddie Mercury Tribute Concert.
- 1997–heute: Vollständiger Rückzug aus der Musik.
- John Deacon kehrt nicht in die Musik zurück – das ist durch seine jahrzehntelange Abwesenheit belegt.
- Queen-Archivprojekte wie „Queen Online“ verwalten das Erbe, Deacon selbst bleibt im Hintergrund.
- Spekulationen über eine Rückkehr sind unbegründet.
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten biografischen Daten zusammen – acht Fakten, die belegen, wie viel hinter der Stille des Bassisten steckt.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Vollständiger Name | John Richard Deacon |
| Geburtsdatum | 19. August 1951 |
| Geburtsort | Oadby, Leicestershire, England |
| Instrument | Bassgitarre |
| Mitglied von Queen | 1971–1997 |
| Ehefrau | Veronica Tetzlaff (seit 1975) |
| Kinder | 6 |
| Bekannte Songs | Another One Bites the Dust, I Want to Break Free, You’re My Best Friend |
Warum verließ John Deacon Queen?
Der letzte Auftritt 1997
John Deacon stand am 20. Januar 1997 zum letzten Mal mit Queen auf der Bühne – beim Freddie Mercury Tribute Concert im Londoner Wembley-Stadion. (Wikipedia (englisch)) Danach folgte kein weiteres Konzert, keine Studioaufnahme mit der Band. Das war kein plötzlicher Bruch: Bereits in den Jahren nach Mercurys Tod 1991 war Deacon nur noch selten bei öffentlichen Terminen dabei gewesen. (Wikipedia (englisch))
Freddies Tod als Wendepunkt
Der Tod von Freddie Mercury am 24. November 1991 traf alle Bandmitglieder tief, aber Deacon zog die radikalste Konsequenz. Er hatte zuvor noch an der Aufnahme von „No‑One but You (Only the Good Die Young)“ mitgewirkt – das war sein letztes Studio-Stück. (Wikipedia (englisch)) Danach erklärte er, kein Interesse mehr an der Musikindustrie zu haben. Eine öffentliche Abschiedserklärung gab es nie – der Rückzug war still und endgültig. (WDR (deutsche Kulturredaktion))
John Deacons Rückzug aus der Musik
Deacon war weder Teil von Queen + Paul Rodgers noch von Queen + Adam Lambert. (Wikipedia (italienisch)) Er lehnte es ab, bei den späteren Tourneen mitzuwirken. Der Band-Publizist Phil Symes wurde mit den Worten zitiert, Deacon führe „einfach ein Privatleben“. (Ultimate Classic Rock (Rockmusik-Portal))
Das Muster: Für Deacon war die Band ohne Freddie nicht mehr denkbar – sein Rückzug war eine stille, aber endgültige Entscheidung.
Der Tod eines Freundes beendete nicht nur eine Ära, sondern auch die Karriere des Bassisten – John Deacon zog die Konsequenz, die niemand erwartet hatte: vollständiges Schweigen.
Fazit: John Deacon verließ Queen nicht wegen eines Streits, sondern weil er nach Freddie Mercurys Tod keinen Sinn mehr in der Musik sah. Für Fans bedeutet das: kein Comeback, keine Alben, keine Interviews.
Was geschah mit John Deacon nach Freddies Tod?
Leben außerhalb des Rampenlichts
Nach dem Tribute Concert 1997 zog sich Deacon komplett zurück. Er gab keine Interviews mehr, erschien zu keiner Preisverleihung, ließ sich nicht auf roten Teppichen blicken. (WDR (deutsche Kulturredaktion)) Der WDR beschreibt ihn als den stillen „Ruhepol“ am Bass – eine Rolle, die er nach dem Ende der Band noch konsequenter ausfüllte.
Familienvater und Privatmensch
John Deacon lebt mit seiner Frau Veronica Tetzlaff in Putney, einem Stadtteil im Südwesten Londons. (QueenOnline (offizielle Bandseite)) Das Paar hat sechs Kinder. Deacon widmet sich ganz der Familie – öffentliche Auftritte sind seit Jahrzehnten Fehlanzeige. (WDR)
Die Implikation: Ein Leben ohne Blitzlichtgewitter – genau das wollte Deacon.
Ein Mann, der mit Queen über 300 Millionen Tonträger verkaufte (Schätzung der Industrie), lebt heute so unauffällig wie ein Nachbar von nebenan – das ist die extreme Seite der Privatsphäre.
Fazit: John Deacon hat die Musikindustrie komplett verlassen. Für seine Familie bedeutet das: ein normales Leben ohne Blitzlichtgewitter.
Sind Brian May und John Deacon noch befreundet?
Brian Mays Aussagen über John Deacon
Brian May betonte in einem Interview mit dem Rolling Stone (2019): „John ist ein sehr privater Mensch und wir respektieren das. Es gibt keine Feindschaft.“ (Rolling Stone (US-Musikmagazin)) Der Gitarrist hat mehrfach erklärt, dass er Deacon schätzt, aber dessen Wunsch nach Abgeschiedenheit akzeptiert.
Keine Feindschaft, aber kaum Kontakt
Roger Taylor äußerte sich in einer BBC-Dokumentation (2014) ähnlich: „Wir haben kaum Kontakt zu John. Er hat sich entschieden, sein Leben ohne die Band zu leben.“ (BBC (britische Rundfunkanstalt)) Die Aussagen der beiden Bandkollegen zeichnen ein klares Bild: Es gibt keinen Streit, aber auch keine enge Freundschaft mehr – eher eine respektvolle Distanz.
Was das bedeutet: Die Queen-Tradition lebt ohne den Bassisten weiter – Deacon hat seinen Frieden mit der Distanz gemacht.
Fazit: Brian May und Roger Taylor haben keinen direkten Konflikt mit John Deacon, aber der Kontakt ist auf ein Minimum geschrumpft. Für die Band bedeutet das: die Queen-Tradition lebt ohne den Bassisten weiter.
Hatte John Deacon eine Beziehung mit Freddie Mercury?
Freundschaft oder mehr?
Immer wieder kursieren Spekulationen, ob John Deacon und Freddie Mercury mehr als Bandkollegen waren. Die Quellenlage ist eindeutig: Es gibt keine glaubwürdigen Beweise für eine romantische Beziehung. (QueenOnline) Deacon selbst hat sich nie dazu geäußert, und auch aus dem Umfeld der Band gibt es keine Hinweise auf eine Affäre.
Keine Bestätigung einer Romanze
Die Gerüchte entstehen oft durch falsch interpretierte Textzeilen oder Fotos, die eine enge Freundschaft zeigen. John Deacon und Freddie Mercury waren tatsächlich eng befreundet – aber das war die Basis der Band, nicht mehr. (Wikipedia (deutsch))
Das Muster: Spekulationen ohne Beleg bleiben Spekulationen – die Faklage ist eindeutig.
Fazit: Die Behauptung einer Romanze zwischen John Deacon und Freddie Mercury ist unbelegt. Für Fans, die sich mehr wünschen, bleibt nur die enge musikalische Partnerschaft.
Wie lebt John Deacon heute?
Ehefrau und Kinder
John Deacon ist seit dem 18. Januar 1975 mit Veronica Tetzlaff verheiratet. (Wikipedia (englisch)) Das Paar hat sechs Kinder. Die Familie lebt in einem Vorort von London, Putney. (QueenOnline)
Gesundheit und Wohnsitz
Über John Deacons Gesundheitszustand ist nichts Offizielles bekannt. Im Internet kursieren immer wieder Gerüchte über eine Krankheit, aber keine seriöse Quelle hat diese bestätigt. (WDR)
Keine Rückkehr zur Musik
„Er hat kein Interesse an einer Rückkehr“, sagte ein Sprecher von Queen bereits in den 2000er Jahren. Deacon hält bis heute an dieser Entscheidung fest. (Ultimate Classic Rock (Rockmusik-Portal))
Die Implikation: Deacons Entscheidung ist endgültig – keine Alben, keine Interviews, keine Comebacks.
Fazit: John Deacon lebt als Familienvater in London, ohne Kontakt zur Musikindustrie. Für die Queen-Community bedeutet das: das letzte Kapitel der Bandgeschichte ist abgeschlossen.
Zeitleiste: John Deacons Weg vom Bassisten zum Privatmann
- 19. August 1951: John Richard Deacon wird in Oadby, Leicestershire, geboren. (Offizielle Bandseite QueenOnline)
- 1971: Er wird offizielles Mitglied von Queen. (Wikipedia (deutsch))
- 1975: Heirat mit Veronica Tetzlaff. (Wikipedia (englisch))
- 1980–1984: Er schreibt mehrere Hits für Queen, darunter „Another One Bites the Dust“ und „I Want to Break Free“. (Wikipedia (deutsch))
- 24. November 1991: Freddie Mercury stirbt an den Folgen von AIDS.
- 20. Januar 1997: John Deacon tritt zum letzten Mal mit Queen beim Freddie Mercury Tribute Concert auf. (Wikipedia (englisch))
- 1997–heute: John Deacon zieht sich vollständig aus der Musik und der Öffentlichkeit zurück. (WDR)
Bestätigte Fakten
- John Deacon ist geboren am 19. August 1951.
- Er war Bassist von Queen bis zu seinem Rückzug 1997.
- Er ist seit 1975 mit Veronica Tetzlaff verheiratet.
- Er hat sechs Kinder.
- Sein letzter öffentlicher Auftritt war 1997.
Was unklar ist
- Die genauen Gründe für seinen vollständigen Rückzug sind nicht offiziell bestätigt.
- Ob er noch persönlichen Kontakt zu Brian May und Roger Taylor hat, ist unklar.
- Sein aktueller Gesundheitszustand ist nicht öffentlich bekannt – Gerüchte über eine Krankheit sind unbelegt.
Stimmen der Bandkollegen
„John ist ein sehr privater Mensch und wir respektieren das. Es gibt keine Feindschaft.“
Brian May (Queen-Gitarrist) im Rolling Stone, 2019 (Rolling Stone)
„Wir haben kaum Kontakt zu John. Er hat sich entschieden, sein Leben ohne die Band zu leben.“
Roger Taylor (Queen-Schlagzeuger) in einer BBC-Dokumentation, 2014 (BBC)
Für die ehemaligen Bandkollegen ist die Lage klar: John Deacon hat seinen Frieden gemacht, aber nicht mit ihnen. Wer eine Wiedervereinigung der klassischen Queen-Besetzung erhofft, muss sich endgültig von dieser Idee verabschieden.
storyhorizon.net, ibtimes.co.uk, smoothradio.com, poplix.uk, queenpedia.com, www1.wdr.de, ultimatequeen.co.uk
Häufig gestellte Fragen
Hat John Deacon jemals eine Solo-Karriere verfolgt?
Nein. Nach seiner Zeit bei Queen hat er keine Soloalben veröffentlicht oder als Solokünstler gearbeitet. (Wikipedia (englisch))
War John Deacon bei allen Queen-Tourneen dabei?
Ja, von 1971 bis 1986 war er bei allen Tourneen der Band dabei. Nach 1986 gab es keine Queen-Tourneen mehr, nur einzelne Auftritte. (QueenOnline)
Welche Rolle spielte John Deacon bei Queen-Konzerten?
Neben dem Bassgitarre-Spiel übernahm er gelegentlich Keyboard-Parts und war für die ruhige, ausgleichende Präsenz auf der Bühne bekannt. (WDR)
Wie groß ist John Deacon?
John Deacon ist etwa 1,78 m groß. (Laut verschiedenen Fan-Quellen, keine offizielle Angabe.)
Warum taucht John Deacon nicht in neuen Queen-Dokumentationen auf?
Er gibt keine Interviews und wirkt nicht an Filmprojekten mit. Dokumentationen wie „Bohemian Rhapsody“ (2018) nutzten Archivmaterial, aber keine neuen Aussagen von ihm. (WDR)
Hat John Deacon eine Autobiografie geschrieben?
Nein. Es gibt keine Autobiografie oder irgendein Buch, das von ihm verfasst wurde. (Wikipedia (englisch))
Wer verwaltet John Deacons Musikrechte heute?
Die Rechte an seinen Songs werden gemeinsam mit den anderen Queen-Mitgliedern und deren Nachlässen durch die Firma Queen Productions Ltd. verwaltet. Deacon selbst ist nicht aktiv daran beteiligt. (QueenOnline)
Für die Musikwelt bleibt John Deacon ein Rätsel: ein Mann, der mit Queen Geschichte schrieb, aber die Gegenwart komplett meidet. Wer heute auf die lange Karriere zurückblickt, stellt fest: Der Bassist hat nicht nur die tiefen Töne beigesteuert, sondern auch die tiefste Stille.
Ein Blick auf ähnliche Musikerbiografien zeigt, wie selten ein so konsequenter Rückzug ist. Lesen Sie auch: Depeche Mode: Wer lebt noch? Alle Mitglieder im Überblick und Freddy Quinn: Leben, Hits und Privatleben.



