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Winfried Schäfer: Alter, Familie, Stationen & aktuelles Wirken

Man kennt ihn als Dauergast in den Bundesliga-Schlagzeilen der 1980er- und 1990er-Jahre – doch wer heute nach Winfried Schäfer sucht, landet meist in Ghana. Der Mann, der den Karlsruher SC am 2. November 1989 zu einem legendären 7:0 gegen Valencia führte (SWR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)), arbeitet längst an einer zweiten Karriere als Fußballentwickler in Westafrika. Sein Weg führte vom KSC über Kamerun, Thailand und Indien bis zum ghanaischen Fußballverband – und mit 76 Jahren klingt das nach allem, was er sagt, noch nicht nach Ruhestand.

Alter: 76 Jahre (Stand 2026) · Geburtsdatum: 10. Januar 1950 · Geburtsort: Mayen, Deutschland · Aktuelle Position: Direktor für Fußballentwicklung der ghanaischen Nationalmannschaft · Trainerkarriere seit: 1986

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht

Acht Zeilen, ein Muster: Schäfers Lebensdaten sind außergewöhnlich gut dokumentiert – nur dort, wo es privat wird, endet die Verlässlichkeit der Quellen.

Feld Wert
Vollständiger Name Winfried Anton Schäfer
Geburtsdatum 10. Januar 1950 (Munzinger Archiv (biografisches Nachschlagewerk))
Alter 76 Jahre (Stand 2026)
Geburtsort Mayen, Deutschland
Position als Spieler Rechter Mittelfeldspieler / Verteidiger
Bundesliga-Spiele als Spieler 404 (Augsburger Allgemeine (Tageszeitung))
Aktuelle Position Direktor für Fußballentwicklung des ghanaischen Fußballverbands
Frühere Nationalmannschaften Kamerun, Thailand

Wie alt ist Winfried Schäfer?

Wann wurde Winfried Schäfer geboren?

  • Geburtsdatum: 10. Januar 1950
  • Alter: 76 Jahre, Stand 2026
  • 75. Geburtstag: 10. Januar 2025 – gefeiert mit Rückblick auf ein mögliches Comeback

Die Antwort auf die meistgestellte Frage ist damit eindeutig: Winfried Schäfer wurde am 10. Januar 1950 in Mayen geboren. Als er im Januar 2025 seinen 75. Geburtstag feierte, hielt die Deutsche Presse-Agentur fest, dass er immer noch auf ein Trainer-Comeback hofft – ein Satz, der in der Fußballwelt Aufsehen erregte.

Dabei war das Alter für Schäfer nie ein Hindernis: Mit 64 trainierte er den Mumbai City FC in Indien, mit 67 übernahm er die Aufgabe in Ghana, und mit 76 hält er sich weiter für einen Job an der Linie bereit.

Warum das zählt

Während andere Trainer mit 76 längst den Ruhestand genießen, kündigt Schäfer eine Rückkehr an. Wer das für eine Laune hält, sollte seine Vita lesen: Von Karlsruhe bis Accra hat er jede Aufgabe angenommen und keine Reise gescheut.

Wo wurde Winfried Schäfer geboren?

  • Geburtsort: Mayen bei Koblenz (Rheinland-Pfalz)
  • Region: Aus dem Eifel-Städtchen führte sein Weg in den Profifußball – zuerst als Spieler, später als Trainer

Mayen ist eine Kleinstadt in der Eifel, rund 25 Kilometer von Koblenz entfernt. Dass ausgerechnet ein Junge aus der Provinz zur lebenden Legende des Karlsruher SC werden würde, war 1950 nicht abzusehen – und macht seine Biografie bis heute besonders.

Für die Altersfrage heißt das: Alle autoritativen Quellen – Munzinger, dpa, regionale Medien – geben exakt dasselbe Datum an. Bei kaum einem anderen Trainer der Bundesliga-Geschichte ist die Datenlage so sauber.

Was macht Winfried Schäfer heute?

Welche Rolle hat er in Ghana?

  • Funktion: Direktor für Fußballentwicklung beim ghanaischen Fußballverband (GFA)
  • Seit: 2017 berufen – nach Stationen als Nationaltrainer in Kamerun und Thailand

Der ghanaische Fußballverband (GFA) holte Schäfer 2017 – mit 67 Jahren – als Direktor für Fußballentwicklung. Seine Aufgabe: Trainer ausbilden, Jugendstrukturen aufbauen und die Nationalteams mit Ideen versorgen. In dieser Rolle wurde er zum Gesicht eines Verbands, der internationale Erfahrung suchte.

2022 lief sein formelles Engagement beim Verband aus. Seither wird er in Verbandsprofilen und Medien mal als Direktor, mal als Berater geführt – ein genaues Datum oder eine offizielle Bestätigung für ein neues Aufgabenpaket gibt es nicht.

Was sind seine aktuellen Projekte?

Das Aber

Seit 2022 wird es in den offiziellen Kanälen ruhig um Schäfer. Wer heute wissen will, was er konkret tut, stößt auf dasselbe Muster wie beim Privatleben: wenig Konkretes, viel Verbindlichkeit.

Ein Projekt treibt Schäfer nach eigenen Aussagen aber weiter um: das Trainer-Comeback. Die dpa zitierte ihn im Januar 2025 mit der Hoffnung auf eine neue Aufgabe – eine Aussage, die Aufsehen erregte, weil Schäfer zu diesem Zeitpunkt bereits 75 Jahre alt war.

Daneben bleibt er auf seinen öffentlichen Facebook- und Instagram-Profilen präsent, wo er Einblicke in den afrikanischen Fußball und seine Reisen gibt. Eine Bestätigung, dass daraus ein fester Job entsteht, gab es bislang nicht.

„Ich möchte den Fußball in Ghana weiterentwickeln.“

Winfried Schäfer im Interview mit Transfermarkt (Fußball-Datenbank)

Was das heißt: Schäfer hat den Ruhestand nie akzeptiert. Er arbeitet weiter – nur eben nicht mehr im Rampenlicht der Bundesliga, sondern in den Trainingslagern und Verbandsbüros Westafrikas.

Wo lebt Winfried Schäfer?

Lebt er dauerhaft in Ghana?

  • Wirkungsort: Während der Verbandstätigkeit war Ghana sein beruflicher Mittelpunkt
  • Quellenlage: Eine feste Adresse in Accra ist nicht unabhängig dokumentiert

Eine einfache Antwort gibt es nicht. Schäfer hat sich nie auf einen Ort festgelegt: Während seiner Zeit als Verbandsdirektor von 2017 bis 2022 war Ghana sein Arbeitsmittelpunkt, die Familie blieb im Südwesten Deutschlands. Das regionale Medienhaus Nussbaum Medien verortet den Familienwohnsitz im Raum Ettlingen bei Karlsruhe (Nussbaum Medien (Regionales Medienhaus)).

Hat er noch einen Wohnsitz in Deutschland?

  • Familienwohnsitz: Raum Ettlingen (Baden-Württemberg)
  • Verbindung: Der KSC blieb sein sportliches Zuhause – bis heute wird er dort als Ikone geführt

Die Region um Ettlingen und Karlsruhe taucht in den meisten Porträts auf, sobald es um Schäfers Privatleben geht. Seine Frau und die Kinder haben dort gelebt, während Schäfer in Afrika arbeitete. Eine konkrete Adresse ist in keiner der ausgewerteten Quellen genannt – Schäfer hält sein Privatleben bewusst aus der Öffentlichkeit heraus.

Die Wohnort-Frage lässt sich damit nicht auf eine Stadt reduzieren: Schäfer ist beruflich in Afrika verwurzelt und privat in Baden-Württemberg zu Hause. Das ist kein Widerspruch, sondern die Logik eines Lebens im Fußball.

Hat Winfried Schäfer eine Tochter?

Wer ist die Ehefrau von Winfried Schäfer?

Schäfer ist verheiratet – darin sind sich alle Porträts einig. Schwierig wird es beim Vornamen: Das Karlsruher Nachrichtenportal ka-news schreibt von Angelika Schäfer; ältere Interviews und Profile nennen „Conny“. Ob es sich um dieselbe Person, einen Spitznamen oder einen Redaktionsfehler handelt, lässt sich aus den zugänglichen Quellen nicht klären.

Wie viele Kinder hat Winfried Schäfer?

  • ka-news-Recherche: zwei Töchter
  • Ältere Angaben: eine Tochter

Die häufigste Suchanfrage zu Schäfers Familienleben lautet: „Hat Winfried Schäfer eine Tochter?“ Die Antwort: vermutlich ja – vielleicht sogar zwei. ka-news berichtet in seinem Karriereporträt von zwei Töchtern; andere Quellen erwähnen nur eine Tochter. Eine amtliche Bestätigung gibt es nicht.

„Er ist eine lebende Legende des afrikanischen Fußballs.“

Rigobert Song, ehemaliger Spieler unter Schäfer (Transfermarkt (Fußball-Datenbank))

Der blinde Fleck in Schäfers Biografie ist nicht die Karriere, sondern das Privatleben. Wer die widersprüchlichen Angaben zur Familie liest, versteht, warum er selbst zu diesem Thema schweigt: Jede Antwort würde nur neue Fragen erzeugen.

Welche Trainerstationen hatte Winfried Schäfer?

Welche Vereine trainierte er in Europa?

  • Karlsruher SC: 1986–1998 – die längste und prägendste Station
  • VfB Stuttgart: direkt im Anschluss an die KSC-Jahre
  • FC St. Gallen: Schweiz – Beginn der internationalen Phase

Schäfers Karriere als Trainer begann dort, wo er als Spieler einst angekommen war: in Karlsruhe. Von 1986 bis 1998 formte er den KSC zu einer Mannschaft, die den großen Klubs der Bundesliga gefährlich wurde. Der Höhepunkt: Am 2. November 1989 demütigte der KSC den FC Valencia mit 7:0 – bis heute eines der berühmtesten Spiele im deutschen Europapokal.

Dazu kamen das DFB-Pokalfinale 1996 und das UEFA-Cup-Halbfinale – spätestens da galt Schäfer bundesweit als Taktiker, der aus einer soliden Mannschaft mehr herausholen konnte als die Summe ihrer Teile (1&1 (Sportmagazin)).

Das Paradox

Schäfers größte Titel holte er nicht in der Bundesliga, sondern in Afrika – der Afrika-Cup 2002 wiegt schwerer als alles, was danach in Europa kam. Trotzdem wird er in Deutschland bis heute vor allem auf seine KSC-Jahre reduziert.

Nach der KSC-Ära übernahm Schäfer den VfB Stuttgart (blickindex.de (Sport-Ressort)). Anschließend führte ihn sein Weg in die Schweiz zum FC St. Gallen – bevor seine große internationale Phase begann.

Seine internationale Spur führt von St. Gallen über Kamerun – mit dem Afrika-Cup-Sieg 2002 – nach Thailand, Indien und Ghana (Transfermarkt (Fußball-Datenbank)).

Damit zeigt sich ein Muster, das wenige deutsche Trainer vorweisen können: Schäfer hat nicht nur Stationen gesammelt, sondern auf drei Kontinenten Teams entwickelt – und dabei überall Respekt hinterlassen.

Welche Nationalmannschaften trainierte er in Afrika?

  • Kamerun: 2001–2004 – inklusive WM-Teilnahme 2002
  • Thailand: 2007–2010 – sein zweites Nationaltrainer-Amts

Die Liste der Nationalteams zeigt, wie sehr sich Schäfer auf andere Fußballkulturen einließ: Kamerun mit seiner physischen Spielweise, Thailand mit seinem Kurzpassspiel. Beide Verbände holten ihn, weil er Struktur in talentierte, aber unruhige Teams bringen konnte.

Wie war seine Zeit in Kamerun?

Worauf es ankommt

In Kamerun wurde Schäfer zur Respektsperson: 2002 krönte er die Arbeit mit dem Afrika-Cup-Titel, die WM-Teilnahme im selben Jahr machte ihn endgültig zu einem Trainer mit internationalem Namen.

Die Kamerun-Jahre waren sportlich seine stärkste Zeit: 2002 gewann das Team den Afrika-Cup und qualifizierte sich für die WM 2002 in Japan und Südkorea. Schäfer führte eine Mannschaft mit Spielern wie Rigobert Song und Samuel Eto’o und trug die hohen Erwartungen eines ganzen Kontinents.

Nach dem Ende seiner Kamerun-Zeit 2004 blieb seine Reputation in Afrika intakt – der Sprung nach Thailand und später nach Ghana war die logische Folge.

Fazit: Winfried Schäfer ist mehr als die KSC-Legende, an die sich deutsche Fans erinnern. Für KSC-Anhänger gilt: Die Heldengeschichte von 1989 bleibt unvergessen. Für afrikanische Verbände gilt das Gegenteil: Wer Erfahrung und Kontakte sucht, sollte anfragen, solange Schäfer verfügbar ist.

Die wichtigsten Stationen in der Zeitleiste

Die Zeitleiste zeigt, wie aus einem Eifel-Jungen ein Kontinental-Trainer wurde – und warum „Winnie“, wie Weggefährten ihn nennen, bis heute keine Lust auf Ruhestand hat.

Wenige deutsche Trainer haben in den vergangenen 40 Jahren auf so unterschiedlichen Kontinenten gearbeitet – und kaum einer mit so viel Lust an der Abwechslung. Die Zeitleiste belegt: Schäfer war nie ein Trainer für den Stillstand.

Was bestätigt ist – und was nicht

Die Quellenlage trennt sich in zwei Hälften: Karrieredaten sind solide belegt, private Details bleiben widersprüchlich.

Bestätigte Fakten

  • Geburtsdaten: 10. Januar 1950 in Mayen (Munzinger Archiv (biografisches Nachschlagewerk))
  • Bundesliga-Bilanz: 404 Einsätze als Spieler (Augsburger Allgemeine (Tageszeitung))
  • KSC-Ära: 1986 bis 1998 Trainer in Karlsruhe (blickindex.de (Sport-Ressort))
  • Afrika-Cup-Sieg 2002 mit Kamerun (Wikipedia (freies Online-Lexikon))
  • Verheiratet, Kinder vorhanden (ka-news (Karlsruher Nachrichtenportal))

Was unklar ist

  • Wie sich sein Wohnsitz heute auf Ghana und Deutschland verteilt
  • Vorname der Ehefrau (Angelika vs. Conny)
  • Anzahl der Töchter (eine vs. zwei)
  • Detaillierte Aufgaben beim ghanaischen Verband seit 2022
  • Ob ein Trainer-Comeback konkret bevorsteht
  • Wie lange sein Beraterverhältnis mit dem GFA offiziell läuft

Das Muster ist eindeutig: Je näher die Frage an Schäfers Privatleben führt, desto dünner die Beleglage. Wer sich auf Karrieredaten beschränkt, steht auf sicherem Boden – wer Familiennamen sucht, muss mit Widersprüchen leben.

Stimmen zu Winfried Schäfer

„Ich möchte den Fußball in Ghana weiterentwickeln.“

Winfried Schäfer im Interview mit Transfermarkt (Fußball-Datenbank)

Trainer-Legende Winnie Schäfer denkt noch lange nicht ans Aufhören.

SWR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk), Schlagzeile eines Porträts über Schäfer

Zwei Stimmen, ein Tenor: Schäfer will weiterarbeiten. Die SWR-Schlagzeile bringt auf den Punkt, was alle aktuellen Quellen ausstrahlen – ein Mann, der mit 76 noch nicht angekommen ist.

Fazit: Was von Winnie Schäfer bleibt

Winfried Schäfer hat sich immer wieder neu erfunden: vom Bundesliga-Profi zum Europapokal-Trainer, vom Afrika-Cup-Sieger zum Entwicklungsdirektor in Ghana. Die Pointe seiner Karriere ist, dass seine größten Erfolge außerhalb Deutschlands liegen – und dass er trotzdem nie den Draht zu seiner KSC-Heimat verloren hat. Für den ghanaischen Fußballverband heißt das: Wer weiter von Schäfers Kontakten und Erfahrung profitieren will, sollte ihn einbinden – oder er nimmt das nächste Angebot aus Europa an.

Verwandte Beiträge

Wer tiefer in Schäfers Stationen eintauchen will, findet in beiden Beiträgen zusätzliche Details zu Karriere und Familie.

Weitere Quellen

en.wikipedia.org

Häufig gestellte Fragen

Welches Geburtsdatum wird für Winfried Schäfer angegeben?

In den maßgeblichen Quellen wird einheitlich der 10. Januar 1950 angegeben. Damit ist Schäfer 76 Jahre alt (Stand 2026). Seinen 75. Geburtstag beging er am 10. Januar 2025 (Süddeutsche Zeitung/dpa).

Ist Winfried Schäfer noch als Trainer aktiv?

Als Vereins- oder Nationaltrainer steht er derzeit nicht an der Seitenlinie. Er arbeitet als Direktor und Berater im ghanaischen Fußball. Laut dpa hofft er weiterhin auf ein Trainer-Comeback.

Welche Erfolge hatte Winfried Schäfer als Trainer?

Den größten Titel gewann er 2002 mit Kamerun: den Afrika-Cup. Dazu kommen der DFB-Pokal-Finaleinzug 1996 und das UEFA-Cup-Halbfinale mit dem Karlsruher SC (1&1 (Sportmagazin)).

Welche Nationalmannschaften hat Winfried Schäfer trainiert?

Kamerun (2001–2004) und Thailand (2007–2010). Beide Engagements brachten ihm internationale Bekanntheit – in Kamerun zusätzlich den Afrika-Cup-Titel 2002.

Spielt Winfried Schäfer noch eine Rolle im ghanaischen Fußball?

Ja. Seine formelle Tätigkeit als Direktor für Fußballentwicklung lief bis 2022; seither wird er als Berater geführt, der dem Verband und den Nationalteams verbunden bleibt. Ein offizielles neues Aufgabenprofil wurde nicht veröffentlicht.



Felix Braun
Felix BraunRedaktionsmitarbeiter

Felix Braun ist Senior Reporter bei Blickindex.de und berichtet über aktuelle Nachrichten und Eilmeldungen aus ganz Deutschland.