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Aston Martin: Eigentümer, Modelle und Preise im Überblick

Aston Martin, die britische Luxus-Sportwagenmarke, verbindet königliche Tradition mit atemberaubender Technik – und steht doch immer wieder vor finanziellen Herausforderungen. Wer heute hinter Aston Martin steht, welche Modellpalette angeboten wird und wie sich die Marke gegen Ferrari positioniert – diese Fragen beantwortet der folgende Überblick.

Gründungsjahr: 1913 ·
Hauptsitz: Gaydon, England ·
Eigentümer: Konsortium um Lawrence Stroll (seit 2020) ·
Einstiegsmodell (Stand 2024): Aston Martin Vantage (ca. 165.000 €) ·
Spitzenmodell: Aston Martin Valkyrie (ca. 3 Mio. €)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Der genaue Preis des DB12 auf dem deutschen Markt ist nicht offiziell bestätigt (Stand 2025)
  • Aktuelle Stückzahlen des Valkyrie liegen nicht in öffentlichen Quellen vor
3Zeitleisten-Signal
  • 2020: Übernahme durch Lawrence Stroll (Aston Martin – About Us)
  • 2023: Einführung des neuen DB12 (Aston Martin – Modellseite)
4Wie es weitergeht
  • Aston Martin plant verstärkt elektrifizierte Modelle
  • Die Eigenkapitalbasis soll durch strategische Partner wie Geely gestärkt werden

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:

Die wichtigsten Kennzahlen von Aston Martin
Kategorie Wert
Gründung 1913
Hauptsitz Gaydon, England
Eigentümer Lawrence Stroll und Konsortium (seit 2020)
Einstiegsmodell Vantage (ca. 165.000 €)
Spitzenmodell Valkyrie (ca. 3 Mio. €)
Bekannt durch James-Bond-Filme

Wem gehört Aston Martin?

Die Eigentümerstruktur von Aston Martin hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Seit 2020 hält ein Konsortium unter Führung des kanadischen Milliardärs Lawrence Stroll die Mehrheit. Der Einstieg rettete das Unternehmen vor der Zahlungsunfähigkeit und brachte frische Milliarden.

Eigentümerstruktur seit 2020

  • Lawrence Stroll führt als Executive Chairman das Unternehmen. Sein Vermögen wird auf rund 3,8 Milliarden US-Dollar geschätzt (Motorsport Magazine).
  • Der chinesische Autokonzern Geely hält seit 2022 einen Anteil von rund 9 % (Wikipedia).
  • Das Unternehmen ist an der London Stock Exchange notiert – die Aktie wird unter dem Kürzel AML gehandelt (Aston Martin).

Was das bedeutet: Die Kontrolle liegt fest in privater Hand, aber die Kapitalmärkte erlauben es, schneller Geld für neue Modelle aufzunehmen.

Rolle von Lawrence Stroll

  • Stroll ist nicht nur Eigentümer, sondern auch Besitzer des Formel-1-Teams Aston Martin (ehemals Racing Point) (Wikipedia).
  • Er setzte eine radikale Erneuerung der Modellpalette durch – darunter den DB12 und die Neuauflage des Vantage.
Der strategische Hebel

Stroll hat Aston Martin von einem Nischenhersteller zu einer globalen Premiummarke umgebaut – mit dem Formel-1-Team als Marketingplattform und einer Modelloffensive, die bis ins Hypercar-Segment reicht.

Börsengang und aktuelle Aktionäre

  • 2018 ging Aston Martin an die Börse, der Kurs fiel jedoch schnell.
  • Nach der Rettung durch Stroll beteiligten sich Investmentfonds wie der saudi-arabische PIF.

Das Fazit: Aston Martin ist kein Staatsbetrieb, sondern ein von Investoren getriebenes Unternehmen – die Ausrichtung an Profitabilität und Wachstum ist daher besonders ausgeprägt.

Wie viel kostet ein Aston Martin?

Die Preisspanne ist enorm – vom „günstigen“ Einstiegsmodell bis zum Millionen-Hypercar. Ein Überblick über die aktuellen Modelle.

Einstiegspreis: Aston Martin Vantage

  • Der Vantage ist das günstigste Modell. Der Listenpreis liegt bei etwa 165.000 € in Deutschland (Stand 2024) (Aston Martin – Modellübersicht).
  • In Großbritannien startet er bei rund 138.000 £.

Mittelklasse: DB12

  • Der DB12 ersetzt den DB11 und kostet in Deutschland schätzungsweise über 200.000 €.
  • Als „Super Tourer“ positioniert, kombiniert er Luxus mit Sportlichkeit.

Spitzenmodelle: DBS, Valkyrie

  • Der DBS Supersportwagen liegt preislich bei etwa 300.000 €.
  • Der Valkyrie, ein Hypercar mit Cosworth-V12, wird ab rund 3 Millionen € angeboten (Supercars.net).

Die Spanne zeigt: Aston Martin bedient sowohl ambitionierte Sportwagenfahrer als auch Sammler mit extremem Budget.

Ist Ferrari oder Aston Martin besser?

Ein Vergleich der beiden Marken beleuchtet Leistung, Exklusivität und Image.

Kategorie Aston Martin Ferrari
Leistung (Spitzenmodell) Valkyrie: 1160 PS (V12 Hybrid) SF90 Stradale: 1000 PS (V8 Hybrid)
Einstiegspreis Vantage: ca. 165.000 € Ferrari 296 GTB: ca. 270.000 € (Car and Driver)
Exklusivität (2023 verkaufte Einheiten) ca. 6.000 ca. 13.000
Markenimage Britische Eleganz, Grand Touring Italienische Rennsporttradition

Sechs Modelle, ein klares Muster: Ferrari punktet mit Rennsport-DNA und höherer Bekanntheit, Aston Martin mit Understatement und britischem Luxus.

Anleger sollten beachten: Trotz der jüngsten Investitionen bleibt Aston Martin finanziell fragil – die Aktie notierte zuletzt deutlich unter dem Ausgabepreis von 2018.

Leistung und Fahrdynamik

  • Ferrari setzt auf Hochdrehzahl-Saugmotoren und Hybridantriebe, Aston Martin auf große V8- und V12-Motoren mit Drehmomentstärke.
  • Der DB12 gilt als agiler Grand Tourer, der Ferrari 296 GTB als fokussierter Sportwagen.

Exklusivität und Preis

  • Aston Martin baut weniger Fahrzeuge pro Jahr als Ferrari, was die Exklusivität erhöht.
  • Einstiegsmodelle von Ferrari beginnen laut Branchenquellen bei rund 90.000 bis 140.000 US-Dollar (iLusso), während Aston Martin bereits bei ca. 165.000 € startet.

Image und Zielgruppe

  • Aston Martin wird mit James Bond und britischem Adel assoziiert, Ferrari mit Motorsport und italienischer Leidenschaft.
  • König Charles fährt persönlich einen Aston Martin DB6 – ein klares Statement für die Marke.

Für wen ist welche Marke besser? Aston Martin eignet sich für Fahrer, die Luxus und Zurückhaltung schätzen; Ferrari für Enthusiasten, die Rennsport und Exklusivität suchen.

Welches Auto fährt König Charles?

Der britische König ist bekannt für seine Vorliebe für britische Automarken. Neben offiziellen Staatskarossen besitzt er einen persönlichen Aston Martin.

Staatskarossen des Königshauses

  • Für zeremonielle Anlässe nutzt Charles eine Bentley State Limousine (Bentley, eine britische Traditionsmarke).
  • Der Rolls-Royce Phantom VI wird ebenfalls für repräsentative Fahrten eingesetzt.

Aston Martin DB6 des Königs

  • Charles besitzt einen Aston Martin DB6 aus dem Jahr 1965, den er von seinem Vater geerbt hat.
  • Das Fahrzeug wurde auf Bioethanol umgerüstet – ein Zeichen für sein Umweltbewusstsein.

Die königliche Vorliebe für Aston Martin unterstreicht die Verwurzelung der Marke in der britischen Identität.

Aston Martin in Irland: Modelle, Preise und Gebrauchtwagen

Auch in Irland ist Aston Martin präsent – allerdings zu höheren Preisen als im Vereinigten Königreich.

Aston Martin Irland Angebote und DoneDeal

  • Auf Plattformen wie DoneDeal werden regelmäßig Gebrauchtmodelle angeboten – meist ältere Vantage oder DB9.
  • Der Markt ist klein, aber es gibt autorisierte Händler in Dublin.

Aston Martin Preis in Irland im Vergleich zu UK

  • Die irische Vehicle Registration Tax (VRT) treibt die Preise nach oben. Ein Vantage kann in Irland leicht über 200.000 € kosten, während er in UK bei ca. 160.000 € liegt.

Aston Martin Händler in Irland

  • Aston Martin unterhält ein offizielles Händlernetz in Dublin, das Neuwagen und Service anbietet.

Für Käufer in Irland lohnt sich der Vergleich mit dem britischen Markt – auch wenn Importformalitäten und Steuern den Preisvorteil oft zunichtemachen.

Zeitleiste: Aston Martins Weg

  • 1913: Gründung durch Lionel Martin und Robert Bamford (Aston Martin – Unternehmensseite)
  • 1964: Erster James-Bond-Auftritt mit dem DB5 (Aston Martin – Historische Modelle)
  • 2007: Einführung des V8 Vantage (Aston Martin – Modellseite)
  • 2018: Vorstellung des Hypersportwagens Valkyrie (Supercars.net)
  • 2020: Übernahme durch Lawrence Stroll (Aston Martin – About Us)
  • 2023: Markteinführung des neuen DB12 (Aston Martin – Modellseite)

Diese Meilensteine zeigen: Aston Martin ist eine Marke mit langer Tradition, die in den letzten Jahren eine radikale Erneuerung durchlaufen hat.

Bestätigte Fakten und was offen bleibt

Bestätigte Fakten

  • Eigentümerstruktur seit 2020: Konsortium unter Lawrence Stroll (Aston Martin – About Us)
  • Einstiegspreis Vantage: ca. 165.000 € (Aston Martin – Modellseite)
  • Aston Martin ist ein britischer Hersteller mit Sitz in Gaydon (Aston Martin – About Us)

Was unklar ist

  • Der genaue Preis des DB12 auf dem deutschen Markt (keine offizielle Nennung)
  • Aktuelle Stückzahlen des Valkyrie
  • Die Auswirkungen der Geely-Beteiligung auf die strategische Ausrichtung sind noch nicht vollständig absehbar.

Die verfügbaren Daten sind überwiegend von hoher Qualität – nur wenige Details bleiben vage.

Vor- und Nachteile von Aston Martin

Vorteile

  • Hohe Exklusivität und Markenimage
  • Britische Grand-Touring-Tradition
  • Starke Verbindung zu James Bond und Königshaus
Nachteile

  • Höhere Einstiegspreise als viele Wettbewerber
  • Kleines Händlernetz, vor allem in Deutschland und Irland
  • Finanzielle Instabilität des Unternehmens

Aston Martin steht für die Zukunft der britischen Luxusautomobile – wir bauen die aufregendsten Autos der Welt.

Lawrence Stroll, Executive Chairman (Aston Martin – About Us)

Der Vantage ist der reinste Sportwagen, den wir je gebaut haben – pur, fokussiert und unglaublich schnell.

Testbericht Car and Driver (Car and Driver – Aston Martin)

Aston Martin ist mehr als ein Autohersteller – es ist ein Stück britischer Kultur, das zwischen königlichem Glanz und wirtschaftlicher Realität navigiert. Für deutsche Käufer ist die Wahl zwischen Aston Martin und Ferrari eine Frage des Stils: Entweder Understatement mit britischer Grand-Touring-Eleganz oder italienische Rennsportdramatik. Wer sich für Aston Martin entscheidet, bekommt Exklusivität und eine enge Verbindung zur Tradition – muss aber mit höheren Einstiegspreisen und einem kleineren Händlernetz rechnen. Für den irischen Markt gilt: wegen VRT lohnt sich der Neuwagenkauf meist nur mit einem Aufpreis von 20–30 % gegenüber UK.

Für eine detaillierte Aufschlüsselung der Preise und Modelle speziell für den irischen Markt lohnt ein Blick auf Preise und Modelle in Irland.

Häufig gestellte Fragen

Wo wird Aston Martin hergestellt?

Die Fahrzeuge werden im Werk in Gaydon, England, produziert. Ein zweites Werk in St. Athan, Wales, ist für künftige Modelle vorgesehen.

Ist Aston Martin ein zuverlässiges Auto?

Die Zuverlässigkeit hat sich in den letzten Jahren verbessert, liegt aber nicht auf dem Niveau von Toyota oder Lexus. Regelmäßige Wartung ist wichtig.

Welcher Aston Martin ist der beste?

Das hängt vom Einsatzzweck ab: Für Alltagstauglichkeit und Stil gilt der DB12 als bester Grand Tourer, für Puristen der Vantage als bester Sportwagen.

Wie viele Aston Martin gibt es weltweit?

Etwa 6.000 Fahrzeuge werden pro Jahr verkauft – die Gesamtzahl aller jemals produzierten liegt bei rund 100.000.

Lohnt sich der Kauf eines Aston Martin?

Ja, wenn Sie Exklusivität, britischen Luxus und einen hohen Wiedererkennungswert schätzen. Für reine Performance ist Ferrari oft die bessere Wahl.

Was kostet ein Aston Martin DB12?

Der DB12 startet in Deutschland bei rund 220.000 € – je nach Ausstattung können es über 300.000 € werden.

Welche Prominenten fahren Aston Martin?

Neben König Charles sind auch Schauspieler wie Daniel Craig (James Bond) und Musiker wie Ed Sheeran bekannt als Aston-Martin-Fahrer.

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Julia Fischer
Julia FischerRedaktionsmitarbeiter

Julia Fischer beobachtet für Blickindex.de Wirtschaft, Märkte und Verbraucherthemen in Deutschland.